Kopfschmerzen – eine Volkskrankheit

Kopfschmerzen – eine Volks-krankheit

Hand aufs Herz, fast jedem von uns hat schon mal der Schädel gebrummt und an der ein oder anderen Stelle fies geschmerzt. Manchmal stand dahinter eine durchzechte Nacht. Weitaus häufiger sind dafür jedoch beispielsweise zu viel Stress, zu wenig Schlaf, Flüssigkeitsmangel, schlechte Luft, mangelnde Bewegung, unausgewogene Ernährung oder eine genetische Veranlagung verantwortlich.
Die häufigste Ursache ist unserer Erfahrung nach jedoch eine hohe muskulär-fasziale Verspannung. Ein Schmerz, den wir bei uns im Faszienzentrum in der Regel gut behandeln können.

Was tun bei Kopfschmerzen?

Was tun bei Kofschmerzen?

In unserer Praxis hat sich im Laufe der Jahre gezeigt: Hartnäckige Kopfschmerzen kommen häufig von einer muskulären Dysbalance bzw. einer hohen muskulär-faszialen Spannung rund um die Halswirbelsäule und den Nacken. Den daraus resultierenden Schmerz nennen Spezialisten Spannungskopfschmerz. Ausgelöst wird ein Spannungskopfschmerz zumeist durch einseitige Belastung, eine falsche Haltung oder sich wiederholende Bewegungsabläufe, welche die entsprechenden Faszien und Muskeln überlasten. Schon allein das Tragen einer Hand- oder Einkaufstasche auf immer derselben Seite oder eine ungünstige Sitzposition beim Arbeiten am PC oder beim Nutzen eines Handys oder Tablets reichen aus, um die entsprechenden Muskeln und Faszien zu triggern.

Einer der Muskeln, die besonders häufig betroffen sind, ist der Trapezmuskel. Dieser große und starke Muskel liegt im Bereich der oberen Wirbelsäule, setzt am Hinterkopf an und zieht sich nach unten bis zu den Brustwirbeln. Durch Überspannung kann er im Laufe der Zeit hart und fest werden. Infolgedessen verkleben die Faszien rund um den Muskel, werden dadurch ebenfalls fest und verursachen Schmerzen. Wird die Ursache nicht behoben oder der einseitig belastete Bereich nicht regelmäßig gedehnt und gelockert, kann unserer Erfahrung nach aus ertragbaren Kopfschmerzen im Laufe der Zeit sogar ein chronischer Kopfschmerz, ähnlich einer Migräne erwachsen.

Die verschiedenen Kategorien von Kopfschmerzen

Auch wenn es viele verschiedene Arten von Kopfschmerzen gibt, lassen sich diese doch in zwei große Kategorien einteilen: in primäre und sekundäre Kopfschmerzen.

Was tun bei Kofschmerzen?

Primäre Kopfschmerzen

Bei primären Kopfschmerzen handelt es sich um Kopfschmerzen, die keiner bestimmten Vorerkrankung zuzuordnen sind. Sie haben mit 92 % den größten Anteil und werden häufig in 3 Bereiche aufgeteilt:

  • Spannungskopfschmerzen (53,6 %*)
    Klassische Spannungskopfschmerzen hat fast jeder Mensch irgendwann einmal in seinem Leben. Sie sind die häufigste Kopfschmerzart überhaupt. Die meisten Betroffenen beschreiben sie als leicht bis mittelstark, ziehend, drückend oder dumpf und in der Regel so gut aushaltbar, dass wir unseren Arbeiten und Aktivitäten weiter nachgehen können.
  • Migräne (38,4 Prozent*)
    Migräne ist eine Schmerzattacke, die starke, hämmernde, pulsierende oder pochende, zumeist einseitig auftretende Schmerzen hervorruft. Begleiterscheinungen einer Migräne sind häufig Übelkeit und/oder Erbrechen, Lichtempfindlichkeit, Geräuschempfindlichkeit und/oder Geruchsempfindlichkeit. Wer eine Migräne hat, ist im Alltag stark eingeschränkt und muss sich zuweilen über Stunden und Tage in einen abgedunkelten Raum zurückziehen.
  • Clusterkopfschmerzen
    Bei Clusterkopfschmerzen handelt es sich um eine seltene Art von Kopfschmerzen, die in Episoden auftritt. Jede Episode kann von wenigen Tagen bis mehrere Wochen dauern und löst in der Regel tägliche Schmerzattacken aus. Betroffen ist immer ein Bereich der Schläfe und zwar innerhalb einer Episode stets dieselbe Stelle. Clusterkopfschmerzen toppen sogar noch die Migräne, was das Schmerzniveau betrifft, halten jeweils bis zu drei Stunden zur gleichen Uhrzeit an und werden als stechend, bohrend oder brennend beschrieben. Hinzu kommen häufig begleitende Symptome wie Augenrötung oder Tränenfluss, eine verstopfte Nase oder Schwitzen auf der Stirn.

 

Sekundäre Kopfschmerzen

Zu den sekundären Kopfschmerzen gehören Kopfschmerzen, die aufgrund einer (anderen) Erkrankung oder einer (medizinischen) Behandlung auftreten. Dazu zählen Nasennebenhöhlenentzündungen, Bluthochdruck oder Hirnblutungen ebenso wie ein hoher Langzeitgebrauch von Schmerzmitteln.

*Quelle: Techniker Krankenkasse online (www.tk.de), Behandlungen und Medizin / Kopfschmerzen und Migräne

Wir behandeln regelmäßig auch Kopf- und Nackenschmerzen

Buche dir jetzt einen Termin in meiner Praxis.

NĂĽtzliche SelbsthilfeĂĽbungen bei Kopfschmerzen

Im Faszienchannel haben wir uns auch schon mit Kopfschmerzen beschäftigt. Schau Dir gerne unser Video an und probiere die  hilfreichen Übungen einmal aus. Viel Spaß beim Zusehen.

Was tun bei Kofschmerzen?

So behandeln wir Kopfschmerzen

Bevor wir mit einer Behandlung beginnen, schauen wir uns in einer ersten Untersuchung ganz genau an, wer oder was der Auslöser Ihrer Kopfschmerzen sein könnte. Können wir eine muskuläre Dysbalance und/oder Fehlstatik als (Mit-)Ursache identifizieren, behandeln wir Ihre Beschwerden nach dem Schmerztherapiekonzept nach Raslan (STR®-Konzept).

Am Anfang jeder Behandlung korrigieren wir die Fehlstatik, bevor wir uns konkret der überforderten Muskulatur zuwenden. Bei vielen unserer Patienten mit Kopfschmerzen ist neben der Halswirbelsäule auch die Brustwirbelsäule betroffen, die wir aus ihrer Fehlstellungen holen. Anschließend widmen wir uns der Schulter- und Nackenmuskulatur und hier in der Regel vor allem dem Trapezmuskel (Musculus Trapezius) und dem „großen Kopfwender“ (Musculus Sternoclaidomastoideus). Diese beiden Muskeln sind häufig Schlüsselmuskeln für Kopfschmerzen und müssen deshalb zwingend entlastet werden. Ist dies geschehen, können Ihre Kopfschmerzen nachlassen und die Durchblutung des Kopfes wieder besser funktionieren.

 

So läuft es ab:

  1. Du buchst jetzt einen Termin
  2. Wir checken Deine Statik und behandeln Deine Kopfschmerzen
  3. Du arbeitest DEINEN individuellen Fahrplan ab, um das Ergebnis zu stabilisieren
  4. Wir checken Dich erneut durch um die Erfolge mit Dir zu feiern
Was tun bei Kofschmerzen?

Gut zu wissen

Muskelverspannungen an der Halswirbelsäule, im Nacken und an den Schultern führen heute häufiger zu Kopfschmerzen als noch vor 40 Jahren als es noch weitaus weniger Büroarbeiter, keine Handys, Tablets und Computerspiele gab.

Hallo, ich bin Patrick Nehmzow, Faszientherapeut und Leiter des Faszienzentrums in Hamburg.

Wie ich zu den Faszien kam

2017 arbeitete ich schon seit 4 Jahren als Therapeut mit unterschiedlichem Erfolg. Dann sah ich diese eine Doku im Fernsehen ĂĽber Faszien.
Vorher dachte ich: „Hey, ich weiĂź doch schon alles darĂĽber. Da wird mir kaum jemand etwas Neues erzählen können.“
Doch diese Doku zeigte mir, wie viel ich noch nicht wusste. Alles, was ich bisher gelernt hatte

  • im Medizinstudium
  • als Notfallsanitäter und
  • als Heilpraktiker – fĂĽgte sich plötzlich zu einem groĂźen Ganzen zusammen.

Ich wollte mehr darüber erfahren, also buchte ich viele Kurse, auch im Ausland, um alles über Faszien zu lernen. Ich durfte lernen, wie man Menschen auf einem völlig neuen Level mit Schmerzen helfen kann. Dafür bin ich heute dankbar und demütig.

Heute weiĂź ich: „Je mehr man weiĂź, desto mehr wird einem bewusst, was man alles noch nicht weiĂź!“

Was tun bei Kofschmerzen?

Du interessierst dich fĂĽr eine Behandlung Deiner Kopfschmerzen?

Schaue ich mir gerne einmal an: