Wadenschmerzen – Das hilft dir wieder auf den Sprung!

Wadenschmerzen sind wie weinende Kinder – sie werden sich bemerkbar machen, ob beim Sitzen, beim Stehen oder Gehen und beim Springen. Und jetzt musst du dir dazu noch vorstellen, dass du Zwillinge hast. Genau genommen zwei paar Zwillinge und jedes einzelne hat ein potenzielles Wehwehchen. Dann wird es richtig übel. Also sollte man die Kleinen tunlichst versuchen zu beruhigen und generell vermeiden, dass sie anfangen zu weinen. Wenn dir die wilden Analogien grade nicht so richtig weiterhelfen, lass uns dir ein wenig auf die Sprünge helfen.

Was sind Wadenschmerzen?

Jetzt denkst du dir wahrscheinlich: Naja, Schmerzen in den Waden halt. Und damit hast du natürlich auch recht. Aber wenn du nicht auch mehr wissen wollen würdest, wärst du ja nicht hier, also fangen wir erstmal damit an, was die Wanden überhaupt sind – ihre Beschaffenheit, ihre Funktion und alles was sonst noch dazugehört. In der Fachsprache wird die Wadenmuskulatur musculus gastrocnemius genannt. Da uns das aber zu kompliziert ist für unsere Zwecke, nutzen wir lieber den gängigeren Namen „Zwillingswadenmuskel“. Jetzt ergibt die Kleinkinder-Analogie zu Beginn vermutlich auch etwas mehr Sinn. Die Wadenmuskulatur trägt maßgeblich zu deiner Sprungfähigkeit bei, aber spielt natürlich auch seine Rolle beim täglichen Gehen und Laufen. Wenn man aber an Waden denkt, kommt einem oftmals zunächst die typische Wölbung in den Sinn. Diese ist nicht der Zwillingsmuskulatur zu verdanken, sondern dem darunter liegenden Musculus soleus, dem sogenannten Schollenmuskel. Direkte Nachbarn sind zudem unter anderem auch jeweils ein Schleimbeutel und die Achillessehne.

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Als zentrale Instanz des Unterschenkels fällt der Wadenmuskulatur eine Fülle von wichtigen Aufgaben zu. Wie zum Beispiel die Bewegung des Fußes, genauer genommen das Abwinkeln des Fußes und auch die Beugung des Kniegelenks. Da dies also ein sehr wichtiger Bereich ist, der regelmäßig in Nutzung ist, kann es schnell dazu kommen, dass die Muskulatur überlastet wird. Das wiederum führt zu Wadenschmerzen. Es gibt jedoch nicht einfach ‚die‘ Wadenschmerzen. Sie können sich zum Beispiel durch Krämpfe oder Verspannungen ausdrücken. Tatsächlich handelt es sich in diesen Fällen dann noch um die harmlosere, wenn auch dennoch unangenehme, Variante der Wadenschmerzen. In anderen Fällen kann es auch sein, dass sich dein Unterschenkel taub oder brennend anfühlt oder sich ein kribbelndes Gefühl ausbreitet. Doch wie kommt es überhaupt so weit?

Welche Ursachen haben Wadenschmerzen?

Was dem ganzen Übel zugrunde liegt, ist in der Regel entweder eine Erkrankung der Sehnen oder eine der vielen Möglichkeiten, die der Wadenmuskel an auf seinem Schmerzursachen-Menü hat: Verspannungen, Verhärtungen, Zerrungen oder gar Risse. Verspannungen und Verhärtungen werden oftmals in den gleichen Topf geworfen, wobei die Verhärtung quasi die böse Stiefschwester der Verspannung ist – also eine deutlich schmerzhaftere Form der Muskelverspannung. Dazu kommt es, wenn der Wadenmuskel unter Dauerbeschuss steht. Konstante Bewegung oder vielleicht auch zu viel der falschen Bewegung, führt dazu, dass der Muskel reine Zeit findet sich zu entspannen und dann – wie auch wir so oft im Alltag – angespannt sind. In Extremfällen kann man die Verhärtung sogar als knotenartige Schwellung ertasten.

Was falsche Belastung, Überlastung aber auch Flüssigkeitsmangel ebenfalls zur Folge haben können, ist ein Muskelkrampf. Dabei spannt sich krampfartig an, obwohl du dich gar nicht bewegst. Muskelzerrungen und ein Riss der Muskelfaser gehören zu der unangenehmsten Sorte von Wandenschmerzen. Diese kommen zum Beispiel durch ruckartige Bewegungen zustande, mit denen dein Körper in dem Moment einfach gar nicht gerechnet hat und auf die er schlichtweg nicht vorbereitet war. Und nicht zu vergessen ist auch deine Achillessehne, die in engem Kontakt mit deiner Wadenmuskulatur steht. Geht es ihr nicht gut, kann sich das auch auf deine Wade ausbreiten. Achillessehnenentzündungen sind also teils auf eine überspannte oder verfilzte Wadenmuskulatur zurückzuführen. Damit es nicht auf Schritt und Tritt schmerzt, solltest du ein paar Maßnahmen dagegen ergreifen.

Wie kannst du sie behandeln?

Eine Kombination aus Präventivmaßnahmen und akuten Behandlungen sollte dem Schmerz ein Ende bereiten. Du selbst kannst mit einfachen Übungen deiner Wade zur Entspannung verhelfen, indem du sie einfach ab und zu dehnst. Wichtig ist es auch, vor allem vor dem Sport die Muskulatur immer zunächst aufzuwärmen. Sollte trotzdem etwas passiert sein und du spürst einen stechenden Schmerz, dann solltest du deine Waden bestmöglich schonen und kühlen. Da verklebte und verfilzte Faszien und Muskeln oftmals ein Auslöser und Katalysator für Wadenschmerzen sind, solltest du dich auch um diese kümmern. Eine gezielte Faszientherapie kann hierbei Wunder wirken.

Fazit

Es gibt ein breites Spektrum an Gründen, warum dir die Waden weh tun könnten und eine ist unangenehmer als die andere. Um diese also möglichst zu vermeiden oder wenigstens loszuwerden, solltest du darauf achten, deine Muskulatur nicht zu überfordern. Entspannung ist wie immer der Schlüssel! Sollte der Ernstfall jedoch schon eingetreten sein, keine Sorge, eine Faszienbehandlung hilft dir wieder auf die Beine, sodass du wieder aufrecht und schmerzfrei durch den Tag gehen kannst!

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